Eisern trotz(t) Handicap:

Union-Profis spenden für Auswärtsfahrt zum Spiel HSV vs. FCU

Die beiden Unioner Filip Schnuppe und Sascha Koschitzke haben ihre Idee „Eisern trotz(t) Handicap“ mit in die Stiftung des 1. FC Union Berlin eingebracht und riefen kürzlich zu einer nächsten Spendenaktion für ihr gemeinsames Projekt auf, welches Unionern mit Handicap die Teilnahme an Reisen zu Auswärtsspielen der Eisernen ermöglicht. Denn seit der ersten Reise im Mai 2017 gehören die Auswärtsfahrten unter dem Motto "Eisern trotz(t) Handicap" zum festen Bestandteil im Kalender der Stiftung.

Damit die geplante Tour nach Hamburg zum HSV realisiert werden kann, gab es nun auch Unterstützung von den Union-Profis. Die Mannschaft sowie das Trainer- und Betreuerteam der Eisernen übergab am vergangenen Mittwoch im Stadion An der Alten Försterei einen Spendenscheck an Jochen Lesching, den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung des 1. FC Union Berlin "UNION VEREINT. Schulter an Schulter".

Mit dabei war auch Union-Fan Kevin Puhlmann, der sich schon sehr auf die Reise freut. "Die Freude in den Gesichtern der Menschen zu sehen", das ist für Mannschaftskapitän Christoper Trimmel einer der Beweggründe gewesen, die Aktion gemeinsam mit seinem Teamkollegen zu unterstützen.

Unter www.eisern-trotz-handicap.de kann das Projekt auch weiterhin mit einer Geldspende unterstützt werden.

Zum Video der Scheckübergabe geht es hier:

https://owncloud.intern.fc-union-berlin.de/owncloud/index.php/s/W6ipMH2jD3ZkM7J/download

Auswärtsfahrt nach Hamburg (HSV) - StiftungShuttle Anmeldung

Interessierte an einer Fahrt zum Auswärtsspiel des 1. FC Union Berlin gegen den HSV können sich mit dem anhängten Formular anmelden.

Die Teilnehmer erhalten eine Anmeldebestätigung. Wir freuen uns auf viele Menschen mit Handicap, die daran Interesse habe und sich bei uns melden.

Sambarhythmus im Seniorenheim

Die Stiftung des 1. FC Union Berlin unterstützt die SambaKids aus Köpenick bei ihrem 1. Sommerklangfest mit  einer Torwand, Bällen und sachkundiger Anleitung. Die engagierten Trommler der SambaKids sind Gäste des Vitanas Senioren Centrum Bellevue in der Partisiusstraße. Das Anliegen von SambaKids und Unionstiftung ist gleich: Aufmerksamkeit und Hilfe für jeden, der sie benötigt. 

Aktion gestartet - "Niemals Vergessen: Lesen, Rechnen, Schreiben"

Am vergangen Mai 2018 erfolgte der Startschuss von "Und niemals vergessen: Lesen, Rechnen, Schreiben", mit der Auftaktveranstaltung in der Otto Hahn Schule in Neukölln.

Am 11. September startet nun das Projekt in der praktischen Umsetzung in der Schule. Das Ziel und Wunsch ist es, vor allem in den Fächern, Deutsch, Englisch und Mathematik, durch individuelle Lernförderung - in Zusammenarbeit von Otto-Hahn-Schule und der Stiftung des 1. FC Union Berlin „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“ - wirtschaftlich und sozial schwächer gestellte Schülerinnen und Schülern zum Schulabschluss zu führen. Die Schüler und Schülerinnen sollen Unterstützung erfahren, die oftmals in der eigenen Familie und im Haushalt nicht möglich ist.  Als Motivationshilfe und Anerkennung für die erbrachten Leistungen erhalten die Schüler und Schülerinnen besondere Anerkennungen, wie z.B. der Besuch eines Spieles des 1. FC Union Berlin im Stadion An der Alten Försterei und/oder die Besichtigung des Stadions bzw. des Nachwuchsleistungszentrums mit persönlichen Begegnung oder einem Fußballtraining mit dem Profifußballer Michael Parensen. 

Michael Parensen, Lizenzspieler der 1. Mannschaft des 1. FC Union und Berlin Roland Hoffer, Lehrer an der Otto-Hahn-Schule in Neukölln, hatten die Idee, mit der die schulischen Leistungen in den Fußballklassen der Otto-Hahn-Schule verbessert werden können.

Die Lage an der Otto-Hahn-Schule in Neukölln ist dadurch gekennzeichnet, dass rund 95% der Schülerinnen und Schüler einen Migrationshintergrund haben und mehr als 2/3 aller Schüler*innen in einer Familie leben, die Transferleistungen vom Staat beziehen. Gerade in den nicht- deutschsprachfähigen Elternhäusern sind fundamentale Defizite im Fach Deutsch festzustellen. Diese Defizite führen auch zu mangelhaften Ergebnissen in den anderen Fächern. Die Finanzierung und Begleitung dieses Projektes übernimmt die Stiftung des 1. FC-Union Berlin „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“.

 

Der Unioner-StiftungShuttle: Zum Spiel nach Sandhausen

Am Anfang war die Idee, dann viele gute Worte und schließlich die Tat.

Das Unioner-StiftungShuttle war mit 2 Kleinbussen und 13 eiserne gehandicapten Fans zusammen mit den "Randberlinern" auf großer Fahrt zum Auswärtsspiel. Diese reihten sich zu den 800 weiteren Fans des 1. FC Union Berlin ein, die zur Unterstützung des Fußballteams am 2. September 2018 nach Sandhausen gereist waren.

Für den ersten „Unioner-StiftungShuttle“ hat der Fanklub „Randberliner“ die Patenschaft übernommen und einen Geldbetrag, neben einer weiteren Großspende eines Einzelspenders, gesammelt. In Kooperation von Stiftung „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“, Fanklub „Randberliner“ und AG-Soziales der FuMA soll der „Unioner-StiftungShuttle“ regelmäßig zu Auswärtsspielen unserer Fußballgötter auf Reisen gehen. Er soll Unionern das „Erlebnis-Auswärts“ näher bringen. Unioner mit Handicap - körperlich, geistig oder sozial - alle, die sich dieses Erlebnis, aus welchen Gründen auch immer, nicht leisten bzw. nicht ermöglichen können, hatten die Möglichkeit dabei zu sein. Bei der Organisation der beiden Fahrten „Eisern trotz(t) Handicap“ ist die Idee entstanden, nicht nur große Touren einmal pro Jahr zu unternehmen, sondern regelmäßig Ausfahrten im kleineren Rahmen anzubieten. Wir wollen, dass noch mehr Unioner mit Handicap zu Auswärtsspielen fahren können. Durch die „Unioner-StiftungShuttle“ wirkt „Eisern trotz(t) Handicap“ wesentlich nachhaltiger.

Wir versuchen so oft wie möglich, zu Auswärtsspielen mit den „Unioner-StiftungShuttle“ unterwegs zu sein. Dabei werden wir je nach Bedarf, mit zwei 9er Bussen fahren oder einem 9er und einem speziellen Rollibus oder, oder…! Da wollen wir uns nicht zu zeitig festlegen und erst Erfahrungen sammeln. Die Touren werden so organisiert, dass für die Mitfahrer möglichst keine Kosten entstehen, denn die Finanzierung der „Unioner-StiftungShuttle“ soll letztlich durch Spenden erfolgen und die Spender können Patenschaft für die jeweilige Fahrt übernehmen. Wobei eine Spendenbox stets mit an Bord sein wird und jeder - der es möchte - kann die Box füllen, mit dem was ihm finanziell möglich ist. -

Eine besondere Idee ist dabei die  Fanclubpatenschaft. Also kurz, Fanclubs können sich für ein Spiel als Paten bewerben. Das wird dann ihre Spendenfahrt. Mit 400 € kann man seinen Teil zum Gelingen der Aktion beitragen. Dabei soll aber nicht „nur Geld abgegeben“ werden! Sondern, der Fanclub unterstützt aktiv die Fahrt. Je nach Ziel und Umfang der Route, haben Fanclubmitglieder die Möglichkeit, an der Tour teilzunehmen, um bei der Organisation zu helfen. Patenschaften und finanzielle Unterstützung können natürlich auch von Firmen oder Privatpersonen übernommen werden. Darüber hinaus wird es Ende September wieder eine Schrottsammelaktion der Fa. Schrott Wetzel geben, deren Erlös ebenso den „Unioner-StiftungShuttle“ zu Gute kommt. Denn 400 € reichen für eine Fahrt nicht aus! Busse, Sprit, Tickets, Verpflegung etc. - das summiert sich. Wer in Zukunft auch mit dabei sein will kann ein Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben. Ansonsten können Kevin Donner, Leiter AG-Soziales und Mario Jänicke im Stadion angesprochen werden. Wichtig ist festzuhalten, dass es keine Garantie gibt, gleich und sofort in einen „Unioner-StiftungShuttle einzusteigen. Es wird aber versucht, jeden Interessenten einmal mitzunehmen. Auch muss gesagt werden, dass die Fahrt mit dem „Unioner-StiftungShuttle“ aus medizinischer Sicht eine Privatfahrt ist und keine gestellten Betreuer oder medizinisches Personal mitfahren werden.