Bachpatenschaft:

SAUBERES UFER UND NEUE BÄNKE AN DER WUHLE

Am Sonnabend, dem 21.07.2018 bestreitet der 1. FC Union Berlin auf heimischem Platz gegen Girondins Bordeaux sein letztes Testspiel der Sommervorbereitung. Bevor um 18 Uhr der Anstoß erfolgt, lädt die vereinseigene Stiftung, „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“ um 13:00 Uhr zu einer gemeinschaftlichen Aufräum-Aktion ans Ufer der Wuhle ein.

Ausgerüstet mit Besen, Greifern und Mülltüten geht es vom Pokalsiegerdenkmal vor dem Stadion An der Alten Försterei zum Wuhlewanderweg, um diesen und das Bachufer zwischen Hämmerlingstraße und Straße an der Wuhlheide gemeinschaftlich von Müll und Abfällen zu befreien. Vertreter der Umweltschutzorganisation BUND informieren dabei über Pflanzen und Tiere im Uferbereich.

Im Rahmen der Aktion wird zudem die Stiftung des 1. FC Union Berlin am Rondell des Uferwegs drei neue Bänke an den Bezirk Treptow-Köpenick übergeben.

Um 15:30 Uhr geht es zurück ins Stadion, wo für alle fleißigen Helfer Bockwurst, Bier und alkoholfreie Getränke bereitstehen werden. Zur anschließenden Generalprobe der Eisernen gegen den französischen Erstligisten lädt die Union-Stiftung natürlich ebenfalls alle Teilnehmer herzlich ein.

Aus organisatorischen Gründen bittet die Stiftung „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“ um verbindliche Anmeldung zum Bachspaziergang bis Mittwoch, 18. Juli unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Bachpatenschaft

Seit November 2013 ist der 1. FC Union Berlin offizieller Bachpate des Wuhleabschnitts zwischen Hämmerlingstraße und Straße an der Wuhlheide. Bachpaten unterstützen die zuständigen Behörden bei der Gewässerunterhaltung. Zu ihren Aufgaben gehören Beobachtung, Dokumentation und Information über den Gewässerzustand, aber auch Unterhaltungs- und Pflegemaßnahmen wie z.B. Uferbepflanzungen oder Reinigungsaktionen.

Der Bachspaziergang ist eine gemeinschaftliche Aktion des 1. FC Union Berlin, der Stiftung „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“, des wirBERLIN e.V. und des Bezirksamtes Treptow-Köpenick.

Gemeinsam sind wir stark!

Bereits zum zweiten Mal hat die Stiftung des 1. FC Union Berlin „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“ am jährlich stattfindenden Scout24-Social Day teilgenommen und die Kolleginnen und Kollegen der Immobilien Scout GmbH in ihrem freiwilligen Engagement zur Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung tatkräftig unterstützt. Am 29. Juni 2018 traf man sich zu 09:00 Uhr im Stadion An der Alten Försterei direkt am „Bauarbeiterdankmal“ – und „Nomen est omen“ -  die Idee, die zu verwirklichen war: Es sollten mehrere "Großspielgeräte" für Aktionen an Schulen oder bei Straßenfesten gebaut werden. Mit Initiative und viel Spaß wurden ein „Riesen-Mikado“, zwei „Riesen-Jenga“ und zwei „Laufende A“ hergestellt sowie farblich gestaltet. 

Nach getaner Arbeit haben die Unioner ihren Gästen vom Immobilien Scout das Stadion An der Alten Försterei näher vorgestellt bevor es mit den nagelneuen Spielsachen zum Schulfest der Grundschule an der Wuhlheide in die Kottmeierstraße ging. Dort wurden dann die hergestellten Spielgeräte zusammen mit den Schülern in der Praxis getestet. Die Kinder hatten sichtbar ihre Freude und ihren Spaß an diesen teambildenden und geschicklichkeitsfördernden Spielgeräten.

Der Scout24-Social Day 2018 war für alle ein Erfolg. Die Stiftung und die Fan und Mitgliederabteilung des 1. FC Union danken für die gute Zusammenarbeit und melden sich heute bereits zum Social Day 2019 an.

Eisern trotz(t) Handicap - Unioner auf großer Fahrt!

Die Stiftung des 1. FC Union Berlin hatte vergangenes Wochenende zur Bootsfahrt über Spree und Müggelsee geladen und 146 Teilnehmer, Sponsoren, Helfer, Unterstützer - Menschen mit und ohne Handicap - waren gekommen. Es galt, Dankeschön zu sagen an alle, die sich im Sinne der Stiftung für andere Menschen einsetzen. Die Fahrt über die Gewässer Berlins, führte vom Reichstag in das Zentrum des Union-Landes nach Köpenick. Auf der dreistündigen Bootstour gab es viele Möglichkeiten der gemeinsamen Begegnung: Für Gespräche, zum Tanzen, Lachen und Feiern, oder einfach nur die vorbeiziehende Landschaft zu genießen. Die Fahrt endete am Brauhaus der Berliner Bürgerbräu GmbH, denn die Stiftung hatte in das  Restaurant Bräustübl zum gemeinsamen Abendessen eingeladen.

Der Vorsitzende der Stiftung, Jochen Lesching, bedankte sich zu Beginn des Abends bei den vielen Helfern und Unterstützern, die sich seit Jahren kontinuierlich und uneigennützig engagieren. Er erinnerte an beeindruckende Aktivitäten, wie z. B. die gemeinsame Handicap-Fahrt zum Auswärtsspiel auf St. Pauli. Einen besonderen Dank sprach Jochen Lesching den drei Organisatoren des Ausflugs übers Wasser aus. Filip Schnuppe, Sascha Koschitzke und Erik Raasch hatten in bewährter Art und Weise, wie immer, alles vorbereitet. Sie erhielten ein Geschenk, das der vom  Berliner Kurier bekannte Cartoonist, Sam Paff, der Stiftung in einer limitierten Auflage gespendet hat. Der Cartoon zeigt die verschworene Gemeinschaft von „Eisern trotz(t) Handicap“ bei der Arbeit und dem Spaß dabei, einander zu helfen und zu unterstützen. Sieben weiteren Spender und Sponsoren wurde das Werk von Sam Paff als Dankeschön übereicht.

 Weiter haben an diesem Abend eine ganze Reihe von Unterstützer und Helfer schon feste Zusagen gegeben, sich bei den nächsten Aktionen wieder zu beteiligen. Die Idee von Sascha Koschitzke und Filip Schnuppe „Eisern trotz(t) Handicap“ soll erweitert werden. Die Stiftung will mit Hilfe von Mario Jänicke, Behinderten-Fanbeauftragter des 1. FC Union Berlin, und einem „Stiftung-Shuttle“ mit kleineren Gruppen gehandicapter Unionfans - dafür aber öfter - zu Auswärtsspielen der 1. Mannschaft fahren. Es geht dabei um noch mehr Inklusion und Nachhaltigkeit. Damit wollen wir ein Vermächtnis von Janine Jänicke, unserer tödlich verunglückten Behinderten-Fanbeauftragten, erfüllen. Für das erste „Stiftung-Shuttle“ im neuen Spieljahr hat der Fanklub „Randberliner“ die Patenschaft übernommen und einen Geldbetrag gespendet.

 Natürlich gehörte an diesem Abend auch das gemeinsame Mitfiebern beim WM-Spiel Deutschland – Schweden dazu. Überaus spannend war es ja und am Ende wurde klar, an diesem Tage haben alle gewonnen, weil sich Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen begegnet sind und für einander Verständnis gewonnen haben.

 Die Stiftung des 1. FC Union Berlin e. V. „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“ engagiert sich in verschiedene gesellschaftliche Projekten und wird dieses Engagement langfristig fördern und die Zusammenarbeit mit bisherigen und neuen Partnern aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft festigen.

Ist Fußball Religion?

zu diesem Thema hatte die Stiftung des 1. FC Union Berlin gemeinsam mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der WISTA-MANAGEMENT GMBH zu einer Podiumsdiskussion am 18. Juni 2018 in das Stadion An der Alten Försterei eingeladen. Fast 100 Personen waren der Einladung zu diesem interessanten Abend gefolgt. Nach der Begrüßung durch den Vorstand der Stiftung, Dr. Christoph Schulte, übernahm der Moderator des Abends, Dr. Peter Strunk, Bereichsleiter Kommunikation, WISTA-MANAGEMENT GMBH, die Leitung des Panels. Dort waren neben dem Präsidenten des 1. FC Union, Dirk Zingler noch zwei Professoren der Humboldt- Universität Berlin, so wie der Erzbischof des Bistums Berlin, Dr. Heiner Koch vertreten.

Nein, richtig kontrovers wurde nicht gestritten, aber es wurden viele unterschiedliche Aspekte und auch Gemeinsamkeiten zwischen Religion und Fußball aufgezeigt und beleuchtet. Das Selbstverständnis der Stiftung des 1. FC Union geht davon aus, dass es hinter dem Fußball mehr gibt als Fußball und dass der Fußball zuerst für Menschen da ist.  Eine der Gemeinsamkeiten des Abends war: In Zeiten rasanter gesellschaftlicher Veränderungen müssen sich der Fußball als auch die Kirchen in allen ihren Strukturen noch viel mehr auf die Realität und die Menschen konzentrieren. Es reicht nicht, globalen Anforderungen gerecht werden zu wollen. Unbedingt muss der Alltag eines Fußballvereins und auch der Kirchen die Menschen im Auge und im Herzen behalten.

Nach einer letzten Fragerunde durch das Publikum endete der Abend in offener Gesprächsrunde und der Möglichkeit zum Essen und Trinken.

 

 

 

 

 

 

 

Startschuss bei Lernen mit Fußball

„Und Niemals Vergessen: Lesen, Rechnen, Schreiben!“ 

 Am 14. Mai 2018 erfolgte der Startschuss von "Und niemals vergessen: Lesen Rechnen, Schreiben", mit der Auftaktveranstaltung in der Otto Hahn Schule in Neukölln. Michael Parensen, Lizenzspieler der 1. Mannschaft des 1. FC Union und Berlin Roland Hoffer, Lehrer an der Otto-Hahn-Schule in Neukölln, hatten die Idee, mit der die schulischen Leistungen in den Fußballklassen der Otto-Hahn-Schule verbessert werden können. Ihr Ziel und Wunsch ist es, vor allem in den Fächern, Deutsch, Englisch und Mathematik, durch individuelle Lernförderung - in Zusammenarbeit von Otto-Hahn-Schule und der Stiftung des 1. FC Union Berlin „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“ - wirtschaftlich und sozial schwächer gestellte Schülerinnen und Schülern zum Schulabschluss zu führen. Die Schüler und Schülerinnen sollen Unterstützung erfahren, die oftmals in der eigenen Familie und im Haushalt nicht möglich ist. Schulrat Michael Dahms lobte bei der Auftaktveranstaltung das Projekt und sieht ein große Chance für Schülerinnen und Schüler, die nicht so "behütet" aufgewachsen sind. Nach den Erläuterungen zum Projekt dürfte eine 7. und 8. Fußballklasse zusammen mit Michael Parensen eine Fußball-Trainingseinheit absolvieren.

Die Praktische Umsetzung erfolgt ab Schuljahr 2018/19 zunächst in einer der 7. Klasse durch die Unterstützung von zwei Lehramtsstudenten im Fach Deutsch. Als Motivationshilfe und Anerkennung für die erbrachten Leistungen erhalten die Schüler und Schülerinnen besondere Anerkennungen, wie z.B. der Besuch eines Spieles des 1. FC Union Berlin im Stadion An der Alten Försterei und/oder die Besichtigung des Stadions bzw. des Nachwuchsleistungszentrums mit persönlichen Begegnung oder einem Fußballtraining mit dem Profifußballer Michael Parensen. 

Die Lage an der Otto-Hahn-Schule in Neukölln ist dadurch gekennzeichnet, dass rund 95% der Schülerinnen und Schüler einen Migrationshintergrund haben und mehr als 2/3 aller Schüler*innen in einer Familie leben, die Transferleistungen vom Staat beziehen. Gerade in den nicht- deutschsprachfähigen Elternhäusern sind fundamentale Defizite im Fach Deutsch festzustellen. Diese Defizite führen auch zu mangelhaften Ergebnissen in den anderen Fächern.

Die Finanzierung und Begleitung dieses Projektes übernimmt die Stiftung des 1. FC-Union Berlin „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“.