Großer Andrang beim Neujahrsempfang der Stiftung des 1. FC Union Berlin

Berlin, 31.01.2018. Die Stiftung des 1. FC Union Berlin hatte zu ihrem Neujahrsempfang 2018 geladen und ca. 130 Freunde, Unterstützer und Förderer der Stiftung waren der Einladung in das Stadion An der Alten Försterei gefolgt. Bereits der Empfang im Foyer durch die brasilianischen Klänge der trommelnden und tanzenden Samba-Kids aus Köpenick stimmte die Besucher auf einen schwungvollen und abwechslungsreichen Abend ein. Die  Artisten des Kinderzirkus CABUWAZI aus Altglienicke nahmen diesen Schwung mit Einrad, Reifen und Akrobatik auf und führten ihn weiter.

Danach wurden in drei moderierten Gesprächsrunden Projekte der Stiftung des 1. FC Union Berlin vorgestellt. Zu "Eisern trotz(t) Handicap" berichteten Filip Schnuppe, Mario Jänicke und Sebastian Braun sowie der Kameramann Steffen Schenker von ihren praktischen Erfahrungen, wie beim 1. FC Union Berlin „Inklusion“ gelebt und gestaltet wird. Höhepunkt der Gesprächsrunde dabei war die gemeinsame Fahrt zum Auswärtsspiel nach Braunschweig und der von Steffen gedrehte Film. Achtzig „Handicaper“ und ihre Betreuer resümierten nach der Fahrt wie folgt: „Ihr habt uns mit dieser Ausfahrt große Freude bereitet und viel Mut gemacht.“ Genau darum ging es den Initiatoren der Fahrt, zu zeigen und erleben zu lassen, dass jeder Mensch eigenständig und wichtig ist.

In der nächsten Gesprächsrunde waren, unter Moderation von Christian Arbeit - Geschäftsführer Kommunikation des 1. FC Union Berlin - Kevin Donner, Peter Hermanns und Joachim - Ajax - Müller die Berichtenden. Vorgestellt wurden das Lernzentrum, das Bündnis "Willkommen im Fußball" und die Aktion „Winter, Mollig, Warm“. In allen Projekten geht es um Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Begegnungen, gemeinsames Erleben und die Integration. Das große persönliche Engagement und die Leidenschaft für die Lösung der Aufgaben, es war bei allen Beteiligten zu spüren.

Michael Parensen, Lizenzspieler beim 1. FC Union Berlin, und Dr. Christoph Schulte, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung, sprachen über Michaels persönliches Engagement an der Otto-Hahn-Schule in Neukölln. Das Projekt „Lernen mit Fußball - „Und Niemals Vergessen: Lesen, Rechnen, Schreiben!“ soll vor allem sozial schwächer gestellte Schüler helfen - durch individuelle Lernförderung in Zusammenarbeit  von Schule und Unionstiftung - den Schulabschluss zu erlangen.

Überraschungsgast des Abends war der Schauspieler und Winnetou-Darsteller Gojko Mitic. Gojko Mitic engagiert sich ehrenamtlich für den Theaterverein Bischofswerda im Bereich der Kinder und Jugendarbeit.  Die Stiftung des 1. FC Union Berlin und der Wirtschaftsrat 1. FC Union verabredeten noch auf dem Podium, zeitnah mit Gojko Mitic ein StadionGespräch An der Alten Försterei durchzuführen. Vom Indianer zwischen zwei Welten zum Schirmherrn des Theatervereins Bischofswerda, so soll das Thema lauten.

Im Anschluss gab es ein großes Dankeschön, gerichtet an Personen zur Würdigung ihres Engagements für die Stiftung des 1. FC Union Berlin. Als Anerkennung wurden ihnen Urkunden und die inzwischen bekannten "EISERNTRÄGER" überreicht. Der Abräumer des Abends – so schreibt man wohl in den medialen Zusammenhängen heutzutage – war Harald Layenberger, Chef der gleichnamigen Nutrition Group GmbH und Hauptsponsor des 1. FC Union Berlin, der drei dieser „EISERNTRÄGER“ entgegennehmen konnte. Er hat, mit seiner Firma und durch ganz privates Engagement, der Stiftung geholfen, ihre Errichtung im Alltag des 1. FC Union Berlin erfolgreich zu gestalten. Weitere drei „EISERNTRÄGER“ gingen an die Unternehmen REHA. TECH, Pflegedienst Anke Reinke und das Hotel Teykio Schmöckwitz. Sie haben in besonderer Weise die Fahrt von „Eisern trotz(t) Handicap“ nach Braunschweig unterstützt. Ja, man kann sagen, mit ihrem fachlichen und technischem Potential regelrecht abgesichert. Den siebenten und achten „EISENTRÄGER“ nahmen anlässlich des Neujahrsempfangs für ihre Unterstützung der Stiftung Dirk Thonke und Prof. Dr. Rohrbach entgegen.

Dass es ein gelungener Abend war, lag auch am guten Essen und dem Service durch die Kolleginnen und Kollegen der „Alte Försterei Veranstaltungs-GmbH & Co. KG“.

Vor dem Neujahrsempfang hatte der Stiftungsrat unter seinem Vorsitzenden und Präsidenten des 1. FC Union Berlin, Dirk Zingler, zu ausgewählten Themen der Arbeit der Stiftung beraten und den Jahresbericht sowie den Jahresabschluss des Vorstandes der Stiftung entgegengenommen und beschlossen.

Den Stiftungsvorstand erreichte ein Gruß zum Neujahrsempfang von Jo Leinen (Mitglied des Europaparlaments und Mitglied des Stiftungsrates). Er schreibt: "Glückwunsch für die wunderbare Gestaltung des Neujahrsempfangs am 31. Januar. Die vorgestellten Projekte zeigen welche wunderbare Entwicklung die Union-Stiftung nimmt. Ich wünsche weiterhin die gleiche Motivation und für uns alle viel Erfolg bei diesen Projekten". 

Lieber Jo Leinen,
vielen Dank für die freundlichen und sehr positiven Worte zum Neujahrsempfang der Stiftung. Sie machen Mut und geben Motivation, unsere Idee vom „FUSSBALL für MENSCHEN“ noch intensiver auszugestalten und zu leben.
Es war ein stimmungsvoller Abend mit interessanten Gesprächen. Wir wollten bei unseren Gästen in unterhaltsamer Form Interesse wecken für die Sicht, die wir beim 1. FC Union Berlin auf den Fußball immer mehr gewinnen. Dabei wird die Stiftung „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“ gezielt und langfristig gesellschaftliche Projekte jenseits des Profifußballs fördern und in diesem Kontext die Zusammenarbeit mit bisherigen und neuen Partnern aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft festigen. Das ist ein Versuch, auf eine etwas andere Art und Weise im Profifußball gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Zugleich wollen wir dabei wirtschaftliche Partner gewinnen, deren Selbstverständnis als Unternehmer ethischen Grundsätzen folgt, mit denen der Gesellschaft etwas zurückgegeben werden kann, was sie im Karussell eines übersteigerten Kommerz nicht mehr genügend abbildet.
Beste Grüße aus Berlin
Jochen Lesching, Vorstandsvorsitzender