

Tatkräftig unterstützt wurde die Veranstaltung durch Mitglieder der AG Inklusion der FuMA, der Gruppe „Nüchtern betrachtet“, den FCU-Oldies sowie vielen weiteren ehrenamtlichen Helfern.
Sich austauschen, das Stadion erkunden, gemeinsam spielen und feiern stand auf dem Programm.
Bereits mit Öffnung der Stadion-Tore zum Biergarten an der „Waldseite“ um 14:00 Uhr füllte sich das Areal sehr schnell. Ja, am späteren Nachmittag war es schon schwer, sich mit dem Rolli einen Weg durch die Menge zu bahnen. Die Besucherzahlen des Vorjahres wurden bei weitem übertroffen, ohne Übertreibung aber die tausender Marke wurde geknackt.
Das Rahmenprogramm beinhaltete unter anderem inklusive Stadionführungen, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Angehörige von Suchterkrankten – Nicht allein mit der Last – Hilfe annehmen als Teil der Teilhabe“, einen Erlebnis-Parcours, Fußball-Dart, Blinden-Fußball, eine inklusive Kegelbahn, verschiedene kreative und sportliche Angebote und Workshops (Tattoos, Schminken, Buttons herstellen, Perlenarmbänder fädeln, Stoffmalerei).
An verschiedenen Infoständen informierten Unioner sowie Verbände und Vereine, die sich mit dem Thema Inklusion beschäftigen, über ihre Tätigkeit. Hervorzuheben u.a. die DGM (Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke), SOVD (Sozialverband Deutschland), Stephanus-Stiftung Berlin, RBO – Inmitten gemeinnützige GmbH (FröSi-Chor), berliner Starthilfe e.V. (Berlin Buddies), selbst die Parkeisenbahn der Wuhlheide war mit einem tollen Stand angetreten.
Und auch Spielerinnen und Spieler, ob derzeit aktive oder ehemalige kamen zur Foto- und Autogrammstunde, eskortiert von unserem „Ritter Keule“.
Nach der Begrüßung durch die Hauptverantwortliche des Vereins Yvonne Kalisch-Vonhoff und den Grußworten von Christian Arbeit, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Schulter an Schulter“, übernahm in brillanter Weise unsere Stadionsprecherin bei den Frauenspielen, Bettina Bestgen, die Moderation der Veranstaltung.
Musikalisch eröffnet wurde der Nachmittag von Sporti und seinem „Eisernet Lied“.
Kulinarisch wurden neben Kaffee und einem großartigen Kuchenbasar, Schmalzstullen, kalten Getränken auch Gegrilltes und Pita-Brot angeboten.
Eine scherzhafte Bemerkung kann ich mir nicht verkneifen: Der Liebe Gott muss ein Unioner sein! Trotz widrigster Wetterprognosen hatten wir zwar kühles aber zum Teil sonnendurchflutetes, trockenes Wetter, der Regen kam erst zum Heimweg.
Am Abend nach der Veranstaltung erreichte mich noch eine Mail von Udo Mehlhase, die ich in vollem Wortlaut weitergeben möchte:
„Liebes Team des Inklusionstags des 1. FC Union Berlin! Was ihr auf die Beine gestellt habt, war einfach wieder beeindruckend. Mit viel Herz und Liebe zum Detail und positiver Energie habt Ihr diesen Tag organisiert. Ein riesengroßes DANKE an jede und jeden von Euch! Für Euren Einsatz, Eure Geduld, Eure gute Laune und dafür, dass ihr einen Tag geschaffen habt, an dem sich Menschen wirklich willkommen, gesehen und verbunden fühlen konnten. Von der Organisation bis zu den kleinen Details – einfach großartig, mit eurer EISERNEN Energie und eurem rot weißen Herz. Solche Tage bleiben im Kopf – und vor allem im Herzen. Ihr seid ein wunderbares Team! Ganz viel Liebe und größten Respekt an Yvonne, Erik und euch alle.“
Text und Fotos: Harald Frömming



