Bereits zum zehnten Mal richtete das Bündnis „Willkommen im Fußball“ ein interkulturelles Fußballturnier anlässlich des „Tags des Flüchtlings“ aus.
Auf dem Gelände des Trainingszentrums Oberspree spielten diesmal elf Teams mit und ohne Fluchtgeschichte um die begehrten Pokale. Schon in der Gruppenphase entwickelten sich intensive Partien, in denen die Spieler mit großem Einsatz und viel Leidenschaft bei der Sache waren. Besonders erfreulich: Zum zweiten Mal nahm mit dem SV Startklar auch ein Inklusionsteam teil. Die Mannschaft sicherte sich nicht nur einen starken fünften Platz, sondern stellte mit ihrem Keeper auch den besten Torhüter des Turniers.
Trotz des feucht-kühlen Wetters fanden sich wieder zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer ein, um die teilweise hochkarätigen Begegnungen zu verfolgen. Am Spielfeldrand wurde angefeuert, gejubelt und mitgefiebert, und zwischen den Spielen kamen Aktive, Familien, Betreuerinnen und Betreuer sowie Unterstützerinnen und Unterstützer miteinander ins Gespräch. Gerade diese Begegnungen abseits des Rasens machen den besonderen Charakter des Turniers aus.
Mit fortschreitendem Turnierverlauf stieg die Spannung spürbar. Im Finale setzte sich das Team des Internationalen Bundes (IB) aus der Unterkunft Bessemerstraße in einem packenden Spiel gegen die Mannschaft „Fuchsbau“ durch. Erstmals wurde in diesem Jahr zudem eine Auszeichnung für den besten Turnierspieler vergeben. Sie ging an den 17-jährigen Yasher Hoeri vom Team Marienfelde, der die Jury mit feiner Technik und hervorragender Spielübersicht überzeugte.
Ein großes Dankeschön gilt den FCU-Oldies, die gewohnt großartig für das leibliche Wohl sorgten, sowie dem souverän agierenden Schiedsrichtergespann, das mit Ruhe und Souveränität für faire Spiele sorgte. Ebenso danken wir allen Aktiven, die mit ihrer Begeisterung das Turnier erst möglich gemacht haben, sowie der Stiftung 1. FC Union Berlin, dem Internationalen Bund Berlin-Brandenburg, Alep e.V. und der Spielfeld gUG als Träger des Willkommensbündnisses für ihre Unterstützung.