FLAUSCH, FLAUSCHIGER, LOHA

Ein paar niedliche Knopfaugen, eine feucht-glänzende Nase und das weichste Fell weit und breit. Der erste Nachwuchs bei den Kleinen Pandas seit neun Jahren ist mindestens so erfreulich wie ein Meistertitel in der Bundesliga. Denn Kleine Pandas, die auch Rote Pandas oder Katzenbären genannt wer den, sind sehr selten und gelten laut der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als stark gefährdet. Passend dazu hat der 1. Fußballclub Union Berlin die Patenschaft für den rot-weiß gemusterten Nachwuchs übernommen.
Mit kleinen Schritten balanciert Loha auf dem Ast und folgt schüchtern ihrer Mutter Shine (6) durch das dichte Geäst.
Mutig wagt sie sich für einen ersten Ausflug auf die Außenanlage, klettern kann sie bereits fast so geschickt wie Mama Shine.
Die kleine Katzenbärin knabbert zwar schon erste Bambusblät ter, trinkt aber noch regelmäßig nahrhafte Muttermilch.
Am 6. Juni 2020 entdeckten die Tierpfleger den Nachwuchs von Panda-Weibchen Shine, die nach einer Tragzeit von rund 130 Ta
gen zum ersten Mal ein Jungtier zur Welt gebracht hat. Dabei sind Shine und ihr Partner Joel (5) noch nicht lange in der Haupt stadt. Erst im Februar kamen die beiden aus dem indischen Padmaja Naidu Himalayan Zoological Park in Darjeeling nach Berlin.
Die ersten Wochen verbrachte der Nachwuchs in ungestörter Zweisamkeit mit seiner Mutter in ihrer gemütlichen Wurfhöhle. Nur zum Tierarzt-Check Ende August wurde das Jungtier gewogen.
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